Österreichische Nationalbibliothek

Josefsplatz 1, 1010 Vienna, Österreich Wegbeschreibung für diesen Spot
Josefsplatz 1
1010 Wien
Österreich
+43 1 534100

3 Bewertungen für Österreichische Nationalbibliothek

    • 30. Jan 2013

    Als ich dieser Tage in der Nationalbilbiothek auf jemand wartete und die Nutzung einer Sitzbank nach meinen individuellen besonderen Bedürfnissen ausrichtete, forderte mich das Kassenpersonal auf dies zu unterlassen und schickte auch noch den Wachdienst. Ich sollte mich "normal" hinsetzen - so würde es in der Hausordnugn stehen (?!?) - so musste ich mir anhören.
    Was für ärmliches Kleingeist da an der Kassa sitzt, das nicht in der Lage ist die individuelle Nutzung nach besonderen Bedürfnissen zu tolerieren!!!
    Es ist nicht das erste Mal, dass sich so ein Personal ungut aufführt. An vielen österreichischen Museumskassen wimmelt es offensichtlich nur so vor Möchte-gern-Sheriffs und wilde Furien. Genau solche Ärgernisse sind der Grund, dass ich nicht mal ins Museum gehen würde, wenn der Eintritt gratis wär!
    Ihr widert mich so was von an. Pfui!

  • Hafenbraut
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    • 35
    • 30. Jun 2011

    Ich wollte mir schon lange den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek ansehen, war aber von anderen Museen abgelenkt und vom Eintrittspreis (7 Euro) ein wenig abgeschreckt (ich hatte ja keine Ahnung, was man dafür zu sehen bekommt). Auf der Langen Nacht der Museen (tolle Möglichkeit, um für einen Komplettpreis (€ 13) auch mal die Museen in Wien zu besuchen, die man sonst wahrscheinlich nicht betreten würde; findet jedes Jahr im Herbst statt) bot sich mir dann doch die Chance.

    Und - WOW! - ich habe viele Bibliotheken gesehen, aber dieser Prunksaal ist etwas ganz Besonderes. Man kann sich kaum sattsehen an der barocken Pracht, an den wunderbaren Fresken, den gigantischen Bücherregalen, den Prachtgloben und den Kaiserstatuen. Vor allem nachts ist das alles ein unvergesslicher Anblick. Eine Kathedrale für Bücher, genau mein Fall.

    Empfehlenswert sind auch die Sonderausstellungen im Prunksaal. "Juden, Christen und Muslime. Interkultureller Dialog in alten Schriften" hieß die, die stattfand, als ich den Prunksaal in Augenschein nahm. So hatte ich auch die Möglichkeit, einen Blick IN die prächtigen alten Schinken zu werfen.

  • irenes001
    • 506
    • 72
    • 29. Jun 2011

    Achtung! Man sollte die Prunkräumlichkeiten der Nationalbibliothek mit Eingang Josefsplatz nicht mit der normalen Nationalbibliothek mit Eingang Heldenplatz verwechseln. Bei diesen Räumlichkeiten darf man sich höchstens mit einer Sondergenehmigung und weißen Handschuhen ein Buch ausborgen. Dennoch ist dieser Teil der Nationalbibliothek immer wieder einen Besuch wert.

    Es handelt sich nämlich hierbei um einen der schönsten Bibliothekssäle, die es nur gibt. So wurde der barocke Prunksaal bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Vater und Sohn Fischer von Erlach erbaut. In diesem Prunksaal allein befinden sich über 200 000 Bücher, die aus den Jahren 1501 bis 1850 stammen. Darunter befindet sich auch die Sammlung von Prinz Eugen, die allein 15 000 Bände umfasst. Diese prachtvolle Sammlung ist in hohen Regalen aufmagaziniert und man kann sich sogleich bewundern, wenn man den Prunksaal betritt.

    Es ist genau in diesem Prunksaal, in dem immer wieder kleine Ausstellungen stattfinden. Wem das alles noch nicht genug ist, der kann auch im Erdgeschoss im Eingangsbereich ein Party schmeißen oder irgendeine andere Veranstaltung organisieren.