La Cité - Gerstner bei Peek & Cloppenburg

Mariahilfer Straße 26 - 30, 1070 Vienna, Österreich Wegbeschreibung für diesen Spot
Mariahilfer Straße 26 - 30
1070 Wien
Österreich
+43 1 8904531

2 Bewertungen für La Cité - Gerstner bei Peek & Cloppenburg

  • Leela
    • 212
    • 31
    • 28. Sep 2012

    Mag ich echt gerne, vor allem vor oder nach einem Einkauf bei P&C ein echt nettes Kaffeehaus, in dem man auch sehr schmackhafte Kuchen und Brötchen bekommt.
    Klar, der Preis ist hoch, ist aber bei dem Ambiente und direkt im P&C auch nicht anders zu erwarten.

  • irenes001
    • 506
    • 71
    • 13. Mai 2011

    Herzmansky – für die älteren unter uns ein Begriff. Ein Kaufhaus der luxuriöseren Variante. Die kunstvolle Fassade ist nun wieder zu erkennen. Verdrängt, fast verschluckt vom Peek & Cloppenburg in der Mariahilfer Straße, ist das Gebäude ein Baujuwel in der Stiftgasse. Im Erdgeschoss befindet sich, auch über den P&C erreichbar das Cafe La Cité, ein Nobelschuppen der Konditorei Gerstner, seines Zeichens k.u.k. Hofzuckerbäckerei. Dementsprechend wird aufgetischt – Torten, Makronen und handgemachte Pralinen. Edel geht die Welt zugrunde.

    Wer schon mal selbst Pralinen gemacht hat, so wie ich, weiß, dass die Dinger zwar nicht allzu schwierig sind, aber eine ziemliche Hacken. Dementsprechend teuer sind die dann auch, wenn man sie irgendwo kauft. Detto im La Cité. Ich hab‘ mir ja in dem Café gestern nur ein Coke Zero gegönnt – also das heißt draußen, weil ich eben die Fassade so geil finde. Ein bisschen hat’s schon gedauert bis der Kellner gekommen ist. Nicht das ich auf die Uhr geschaut hätte. Bestellt, gebracht. Da stand nun das Coke Zero.

    Das war aber auch der Zeitpunkt, den ich am angenehmsten gefunden habe. Wer kennt das nicht, wenn man in einem Schanigarten in einem Lokal automatisch vorverurteilt wird, wenn der Kellner kommt und sagt. „Kann ich gleich mal kassieren“, nachdem er einen das Getränk gebracht hat. So auf die Art: man hat eh nicht vor zu bezahlen und schleicht sich, ohne genau das zu tun, vom Ort des Geschehens. Klar, gibt’s schwarze Schafe. Aber ich doch nicht. Gestern war das dann anders. Der Kellner hat das Getränk hingestellt und mich dann einfach in Ruhe gelassen. Erst als ich selbst gesagt habe, dass ich zahlen will, ist er mit der Rechnung gekommen.

    Man ist halt dann doch in einem gehobenerem Etablissement. Und so genoss ich mein Cola und blickte nach oben, wo mich die goldene Schrift „Herzmansky“ an der Fassade an längst verblasste, längst vergangene Zeiten erinnerte.