Schloß Concordia

Simmeringer Hauptstraße 283, 1110 Vienna, Österreich Wegbeschreibung für diesen Spot
Simmeringer Hauptstraße 283
1110 Wien
Österreich
+43 1 7698888

15 Bewertungen für Schloß Concordia

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  • Markus P.
    • 7
    • 09. Mai 2013

    Die PORTIONEN sind wenig ich finde es überteuert aber es ist empfehlenswert .

  • SmickSmack
    • 356
    • 35
    • 16. Jan 2012

    Eine sehr schwer beschreibliche Institution. Zwar schon runtergekommen, strahlt aber trotzdem Eleganz und Romantik aus und hat eine sehr einzigartige, morbide Atmosphäre. Die reine Kerzenbeleuchtung unterstreicht die schaurig-heimelige Stimmung.

    Das Essen ist traumhaft gut und sehr reichlich. Am besten man geht hungrig nach einem ausgiebigen Spaziergang hin oder/und teilt sich die eine oder andere Portion. Ich finde es jedenfalls immer schade, daß irgendwann nichts mehr reingeht, weil alles so gut schmeckt.

  • abacus767
    • 25
    • 4
    • 20. Dez 2011

    Eins der seltsamsten Lokale Wiens - direkt gegenüber vom Zentralfriedhof, mit einer an Rio gemahnenden Jesusstatue als Galeonsfigur und einem wirklich netten Gastgarten, der durch seine Nachbarschaft zur stark befahrenen Simmeringer Hauptstraße getrübt wird, eröffnet sich hinter der Eingangstür ein abgedunkelter Raum, der nur durch Kerzen erhellt wird. Es gibt zwar (vermutlich) Strom, aber das scheint hier zum Konzept zu gehören.

    Das Essen ist über jeden Zweifel erhaben, die Schnitzel sind lecker, die Panier genial, die Füllungen kreativ - wenn sie auch manchmal gar überbordend sind, so gibt es zum Beispiel ein "American Shnitzel", das nicht nur mit Popcorn paniert, sondern auch noch mit einer Käsekrainer, Speck und extra Käse gefüllt ist. Dekadent trifft es noch nicht ganz. Es empfiehlt sich, bei den "Klassikern" zu bleiben, wenn man nicht geschmacklich und geschmacksverstärkerlich erschlagen werden möchte.

    Der Service ist nett, aufmerksam und unaufdringlich. Platz ist meistens genug, was auch daran liegt, dass die Dunkelheit des Lokals nicht unbedingt zum langen Verweilen einlädt. Am zufriedenstellendsten sind Besuche an einem Frühlingsnachmittag, wenn man draußen sitzen kann. Dann kann man auch die Hexenhäuschen-ähnliche Architektur des Gebäudes bewundern und sich in der ganzen morbiden Szenerie sonnen, während man sich ein Schnitzel reinstopft.

    Noch etwas zur Präsentation des Essens: sämtliche gefüllten Schnitzel sind in Rollenform und werden mit fragwürdiger, weil unnötiger und unpassender Salatgarnitur auf einer riesigen Silberplatte serviert, auf welcher das Schnitzel herumrollt und leicht verloren aussieht.

    Preislich sehr in Ordnung und auf jeden Fall einen Besuch wert.

  • Kurtseme K.
    • 3
    • 1

    Freunde vom Land wollten das Lokal sofort wieder verlassen, weil es drinnen ziemlich dreckig war (das zu verschleiern ist nämlich der Sinn der Kerzenbeleuchtung). Die Schnitzel waren seinerzeit gut, aber - wie ich gelesen habe - sie werden kleiner.

  • Hafenbraut
    • 161
    • 35
    • 01. Jun 2011

    So etwas wie das Schloss Concordia gibt es nur in Wien!

    Das ist ein perfekter Tag: Die 71 nehmen zum Zentralfriedhof (:D), stundenlang durch den Park streifen und die Namen auf längst vergessenen Gräbern laut lesen und dann, im Licht der Abendsonne, wenn der Zentralfriedhof schließt, über die Straße beim Tor 1 ins Schloss Concordia stiefeln.

    Dort wird man erstmal von einer riesigen Jesus-Statue begrüßt. Die Uhr über der Eingangstür steht immer auf fünf vor zwölf. Das Schlösschen hat einen wundervollen, heruntergekommenen Charme. Der Gastraum mit den großen Spiegeln wird abends nur von Kerzen beleuchtet. Im schön wilden, grünen Gastgarten blinken Lichterketten. Die Arthur-Schnitzler-Laube wirkt wie ein verlassenes Gartenhaus im Winter, dessen Rückeroberung durch die Natur kurz bevor steht. Einziges Manko ist die stark befahrene Straße (ich wünschte, der Garten hinter dem Schlösschen wäre auch geöffnet). Aber diese kann die düster-romantische Stimmung nur stören, nicht vertreiben.

    Zu essen gibt es Riesenschnitzel (das Kinderschnitzel ist mit Ketchup und Käsetoast gefüllt (!)), die auf Silbertabletts serviert werden. Auch ein paar vegetarische Gerichte finden sich auf der Karte. Ich hatte eine Giganto-Palatschinke, mit Powidl, Apfelmus, warmer Vanillesauce und Sahne, ebenfalls auf dem Silbertablett kredenzt. Lecker war die und mit Sicherheit die größte, die ich je gegessen habe.

    Mein vegetarisches Hauptgericht war okay. Essen und Publikum bekämen von mir eher drei Sterne, aber das Schloss Concordia ist einfach so spooky, bezaubernd und urwienerisch, dass es trotzdem die volle Punktzahl verdient.

  • Artmann A.
    • 1
    • 11. Mär 2011

    Als Österreicher in Deutschland lebend sehnt man sich nach leckeren Schnitzeln und jede weitere kulinarische Besonderheit. Und genau das finde ich im Schloss Concordia! Jeden Heimatbesuch kröne ich mit einem Essen in diesem herrlich wienerischen Lokal. Sehr empfehlenswert, vor allem jenen, denen allemanischer Einheitsfraß den Genuss raubt!

  • BadTasteGirL
    • 420
    • 12
    • 21. Jun 2010

    Leckere, ausgefallene Schnitzelvariationen
    Schnitzel schmecken sehr gut und sind sogar möglich komplett zu verputzen. Das Ambiente ist zwar sehr schön aber zum Essen doch etwas zu dunkel, durch den hauptsächlich durch Kerzen beleuchteten Raum.

  • baer
    • 20
    • 35
    • 06. Aug 2009

    die schnitzi werden immer kleiner :(

  • tobe
    • 86
    • 70
    • 18. Apr 2007

    Meine absolut letzte Zuflucht wenn's wieder einmal zuviel wird. Hier in klassisch oesterreichischer Morbidatmosphaere trifft sich alles von Grufti bis Witwe zum Kaffee, Rotwein oder Gulasch.
    Im Sommer sogar ueberraschend positiv gestimmt, wenn im Gastgarten die Lampions leuchten und man zwischen alten Grabsteinen die Muecken verscheucht.
    Es gibt nur ein paar wenige vegetarische Gerichte, Veganer kommen am Besten gesaettigt hin.
    Das Kellnerinnen-Duo is manchmal ein bisserl zu, und dann etwas langsam...

  • fabricci
    • 43
    • 32
    • 12. Jan 2007

    Das Schloß Concordia blickt auf eine lange Tradition zurück. Urpsrünglich eine der vielen kaiserlichen Erholungslokalitäten, später Standpunkt eines Steinmetzes für Grabsteine ( der Zentralfriedhof ist gleich gegenüber ) ist es seit einiger Zeit ein Restaurant im gepflegten Schmuddel-Look. Die Bedienung ist typisch Wienerisch, d.h. je nach Wetter und Mondstellung freundlich bis ignorierend. Trotzdem oder gerade deshalb fühl ich mich dort sehr wohl.

    Zum Essen: bekannt ist das Concordia wohl wegen der Schnitzel - Schnitzel ist hier in einem sehr weiten Begriff zusehen. Das Concordia-Schnitzel z.B. ist eine Fleischrolle gefüllt mit Linsen und Schinken und paniert mit Cornflakes auf eine Riesenplatte mit Salat. Das horcht sich seltsam an? Vielleicht, aber es schmeckt einfach genial und alleine dieses Schnitzels wegen sollte man das Concordia besuchen.