Wiener Staatsoper

Opernring 2, 1010 Vienna, Österreich Wegbeschreibung für diesen Spot
Opernring 2
1010 Wien
Österreich

7 Bewertungen für Wiener Staatsoper

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  • Grande Prix
    • 236
    • 37
    • 31. Mai 2011

    Schon das Gebäude selbst ist einen Besuch wert. Aufgeführt werden meist klassische Stücke. Mir gefällt es immer wieder gut, auch wenn das Staatsopernballett etwas an Qualität verloren hat, man kann es noch immer ansehen. :)

  • Hafenbraut
    • 161
    • 35
    • 31. Mai 2011

    Dies ist ein "Staatsoper mit minimalem Budget"-Test. Der Entschluss ist um 18 Uhr gefasst: Heute geht es in die Staatsoper. Erstmal in Schale geschmissen, das gehört natürlich dazu (ich weiß aus Erfahrung, dass es in der Staatsoper zwar kleine Messingplaketten mit folgender Aufschrift gibt: "Das Publikum wird gebeten, den Vorstellungen der Bundestheater in einer dem Anlass entsprechenden Kleidung beizuwohnen", welches die Leute aber nicht davon abhält, trotzdem in Jeans zu kommen, pfui).

    Um 19 Uhr soll "Simon Boccanegro", eine unbekanntere Verdi-Oper, beginnen. Wir begeben uns direkt zum seitlichen Eingang für Stehplatzkarten (schräg gegenüber der Albertina) und erwerben drei der besseren Stehplätze auf dem Balkon (für je 4 Euro). Günstiger geht's nicht.

    Die 4 Euro lohnen sich selbstverständlich schon, um die Oper überhaupt mal von innen gesehen zu haben. Ich beobachte auch liebend gern das Publikum, das allein reicht mir schon für eine perfekte Abendunterhaltung.

    Der Stehplatzbalkon ist eine echte Sardinenbüchse. Stickig und vollkommen überfüllt. Eine junge Dame erleidet schon vor der Pause einen Kreislaufzusammenbruch. Die Platzanweiserin ist ausgesprochen ruppig. Alle Plätze sind bereits besetzt, als wir kurz vor Beginn der Vorstellung aufschlagen, man reserviert sich seinen Stehplatz hier mit Krawatten und Halstüchern, sozusagen die Mallorcahandtücher der Staatsoper. Ich will jetzt schon lieber nach draußen vor die Leinwand, auf der jeden Sommerabend live übertragen wird (für umsonst). Nach einigen Minuten auf der Treppe ergattern wir aber doch noch einen Stehplatz mit Bildschirm zum Mitlesen. Nach der Pause (in der wir uns am Würstelstand vor der Albertina mit Radler vollschütten) hat sich der Stehplatzbalkon merklich geleert, alle Touristen haben die Fliege gemacht.

    "Simon Boccanegra" ist einfach umwerfend. Die Sänger sind ausnahmslos phantastisch, man spart hier lieber am Bühnenbild.

    Fazit für Sparfüchse: Bequemer ist es, sich Karten für die schlechten Sitzplätze mit Sichtbehinderung (10 Euro) im Vorverkauf zu sichern (so sieht man zwar nur die Hälfte der Bühne, dafür kann man die anderen Besucher beobachten und die Musik genießen). Ist man dickfellig und spontan (und wird eine verhältnismäßig kurze italienische Oper gegeben), ist ein Stehplatz auch in Ordnung.

    • habe schon mal erlebt wie ein Tourist versucht hat in einer Jogginghose in die Vorstellung zu kommen - da sind Jeans ja noch ganz passabel ;-)

    • Mit Jogginghose in die Oper ist schon wieder geil!
      Aber mein Motto ist ja eh "Overdressed gibt es nicht".

      • kay
      • kay findet die Bewertung lustig and cool
      • Eliz
      • Eliz findet die Bewertung hilfreich
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  • Til S.
    • 69
    • 31
    • 21. Dez 2010

    5 Sterne, was sonst - ist und bleibt halt die angesagteste Ausgeh-Location in Wien ;)

  • ophthalmos-wien1
    • 3
    • 25. Okt 2010

    L'elisir d'amore ist ebenso wie die Wiener Staatsoper sehenswert.

  • Virag H.
    • 61
    • 13
    • 22. Jun 2009

    Die Oper ist die Oper, nicht nur klassisch, sondern auch oft zeitgemäss. Es ist für die Ohren, für die Augen, für die Seele, wie halt eine Oper sein muss.